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Rundreise mit der Belgischen Bahn
Reisebericht / Reisetagebuch Teil 2 - In Arbeit, Fotos folgen...

Anreise     -     Tag 1 - Tag 2 - Tag 3 - Tag 4 - Tag 5 - Tag 6 - Tag 7 - Tag 8 - Tag 9     -     Abreise  
                                                Willkommen in Belgien                           
                                     Tag 1, Montag, 8. August 2011, Anreisetag
Nach der Ankunft in Liège-Guillemins hieß es als erstes Kofferstauraum zu finden und Fahrkarten nach Spa zu kaufen. Leider waren es uns nicht möglich die automatische Kofferaufbewahrung zu finden und ich hoffte, dass das bei anderen Bahnhöfen, die wir später noch besuchen wollten, nicht so schwierig wird. (Tatsächlich war Liège-Guillemins der einzige Bahnhof, bei dem wir, obwohl angeblich vorhanden, keine finden konnten.) Also eben mit Koffern nach Spa. Der Fahrkartenkauf hat besser funktioniert: Die nette Verkäuferin konnte sogar deutsch. Die Fahrkarten sind riesig im Vergleich zu dem was die Deutsche Bahn im Regionalverkehr pflegt auszugeben.
Kurz nach um fünf fuhr der Zug dann ein und wir fanden uns, in ein früheres Jahrzehnt versetzt, darin wieder. Auf dem Weg nach Spa muss man einmal umsteigen. Entweder in Pepinster oder Verviers. Wir entscheiden uns für Pepinster, da wir dort mehr Zeit hatten.
Picture
Bahnhof Liège-Guillemins
Abgesehen von Liège-Guillemins und dem ersten Bahnhof danach sahen alle Bahnhöfe unterwegs ähnlich alt oder gar älter als die Züge aus. Zwischendurch fuhren wir mitten durch Abbaugebiete mit Industriecharakter. Der Endbahnhof in Spa war dann so etwas wie das erste Highlight. Geschotterter Bahnsteig, jäh endende Gleise und keinen Zentimeter davor ein Prellbock komplett aus Holz und wahrscheinlich auch so alt wie die Züge :D
Bei Regenwetter - bis dato war es unterwegs sehr wechselhaft gewesen - und mit Regencape bewaffnet sind wir dann trotz Stadtplan zunächst in die falsche Richtung - vom Bahnhof aus nach rechts - gelaufen. Glücklicherweise haben wir es noch relativ rechtzeitig gemerkt. Auf unserem Irrweg indes fanden wir das Waschmuseum, auch wenn das schon geschlossen hatte.
In der anderen Richtung trafen wir dann bald auf das Casino von Spa - dem ältesten Casino der Welt. Gleich nebenan befand sich ein schöner kleiner Park und daran anschließen die Bains de Spa - die ehemaligen Bäder von Spa, die heute noch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.  Die Bäder wurden auf den Berg gelegt und heißen Thermes de Spa.
Links vom Casino stand auch der Pouhon Pierre le Grand, eine der Quellen der Stadt. Leider wurde an ihm gebaut. Etwas weiter rechts befindet sich die L'Eglise Saint Remacle, eine kleine aber protzige Kirche.
Unter einem Baum haben wir etwas Schutz vor dem Regen gesucht und auf besseres Wetter gewartet bevor wir dann wieder zum Bahnhof zurück sind und von dort aus nach Liège. Den gesamten Weg sind wir mit Koffern gelaufen - keine Erfahrung die man mal gemacht haben muss.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Spa

Zurück in Liège sind wir dann in Palais ausgestiegen und direkt zum Hotel. Bei Check-in mussten wir noch 50€ als Pfand hinterlassen. Das Zimmer hat uns positiv beeindruckt.
Eine ausführlich Beschreibung und Bewertung unserer Unterkünfte finden Sie unter der Rubrik Genächtigt.
Oder Direkt zu unserer Bewertung von Mercure Liège Centre

 
                             Jenevermuseum und Formbaumgarten - ein Tag zwischen Flandern und Wallonien                    
                                                                                   Tag 2, Dienstag, 9. August 2011
Halb Sieben sind wir zum Frühstück gegangen und waren damit augenscheinlich die ersten. Mit sehr viel Zeit sind wir dann mit Rucksack und Fotoapperat bewaffnet Richtung Innenstadt gelaufen.
Erstes Ziel dort war die Kathedrale Saint Michel, um die wir zunächst einmal eine Runde gedreht haben, da wir etwas bevor sie aufmacht vor Ort waren. Dadurch entdekten wir das Denkmal zu Ehren des ehemaligen Lütticher Bildhauers Jean Del Cour.
Die Kathedrale selbst in Innen sehr reich geschmückt, so wie augenscheinlich alle größeren Kirchen in Belgien, wie wir im Nachhinein feststellen können. Der Klostergang ist sehr eindruckvoll und etwas, was ich so bei anderen Kirchen noch nicht gesehen habe. Der Eintritt war soweit frei, aber wir haben gegen einen kleinen Obolus (kontrollieren tut das allerdings niemand) eine deutschsprachige Bröschure mitgenommen.
Durch die noch größtenteils schlafende Innenstadt ging es weiter zum Palais des Princes Évêques, den wir unwissentlich bereits am Vorabend auf dem Weg vom Bahnhof Liège-Palais zu unserem Hotel gesehen haben. Das Gebäude hat gigantische Ausmaße, wenn auch nicht besonders in die Höhe, so dann doch in alle anderen Dimensionen.
Am Rathaus vorbei liefen wir auf einen der Höhepunkte des Tages zu - und zwar im wortwörtlichem Sinne :D  Treppenstraßen wie die Monatgne de Bueren gibt es einige in Liège und wir hatten am Abend zuvor tatsächlich schon Bekanntschaft mit einer davon geschlossen und uns entschlossen mit den Koffern lieber eine normale Straße zu suchen, aber der Bauernberg, wie sie auf deutsch heißt, ist die längste mit insgesamt 373 Stufen. Für uns unfassbar wohnen doch wirklich beiderseits der Treppen Menschen, die wohl oder übel wenigstens einmal am Tag die ganzen Treppen hinauflaufen müssen...da kann man bestimmt mal eine Pommes mehr essen :D Wir beschränkten uns darauf es gemächlich angehen zu lassen und alle 100 Treppen eine kurze Verschnaufpause einzulegen, die Aussicht zu genießen, ein Foto zu knipsen und schließlich die nächsten 100 Treppen in Angriff zu nehmen. Für die Anstrengung wird man, ganz oben angekommen, aber auch mit einem herrlichen Blick über die Stadt belohnt. Einzig ein ästhetisch wenig ansprechendes Wohnhochhaus gerade vor dem untern Ende der Treppe trübt die Sicht. Da die Innenstadt aber rechts davon liegt, stört es nur geringfügig. Natürlich könnte man die Treppe auch von oben herunterlaufen, allerdings müsste man dazu einige andere Treppenstraßen hinauflaufen. Diese konnten wir dafür herunter, was nicht weniger spektakulär und reinzend ist, dafür aber weniger anstrengend. Vermutlich gibt es auch Wege ohne Treppen - zumindest für Autos - aber wer diese Treppen nicht selbst erklommen hat, der hat ein tolles Erlebnis verpasst!
Mit leicht erhöhtem Schritttempo, zum einen weil es bergab ging und zum anderen weil wir einen Zug erreichen wollten, ging es anschließend zum Bahnhof Liège-Palais. Dort angekommen konnten wir uns gar noch kurz ausruhen, bevor der Zug nach Hasselt ankam.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Liège 

In Hasselt angekommen sind wir nach kurzer Orientierungsphase ins Stadtzentrum gelaufen - zum Jenevermuseum. Das Museum beschäftigt sich mit dem Jenever genannten Getreideschnapps, der in Hasselt, aber auch in ganz Belgien, den Niederlanden und angrenzenden Gebieten seit jeher angebaut wurde. Wir waren die allerersten im Museum. Zu Beginn läuft im ehemaligen Ochsenstall ein kleiner Film, der sogar in deutsch abgespielt werden kann. Durch verschiedene Ausstellungsräume in zwei Etagen, in denen man unter anderem an verschiedensten Alkoholischen Getränken und Essenzen schnüffeln kann , gelangt man zur immer noch verwendeten Dampfbrennerei aus dem 19. Jahrhundert! Die Ausstellungsstücke sind auch in Deutsch beschriftet.
Schließlich gelangt man in das Likörlädchen mit zahlreichen ausgestellten Schnäpsen, bevor man über den Innenhof zur Bar geht um dort einen von drei Jenevern zu kosten und unter Umständen auch welche für daheim zu kaufen :D Selbst Jeneverbonbons kann man dort erstehen!
Mit eiligen Schritten sind wir nach unserem Schnäpschen zurück zum Bahnhof. Dort mussten wir allerdings noch unsere Fahrkarten nach Barvaux kaufen. Leider kannte sich die Verkäuferin nich mit den B-Dagtrips aus, wodurch wir den nächsten Zug leider verpasst haben. Das gab uns aber die Möglichkeit unser in niederländisch zu erproben und gegenüber des Bahnhofes eine ordentliche Portion belgischer Pommes zu bestellen und zu verzehren.
Wir hatten schließlich selbst danach noch so viel Zeit, dass wir am Ende der Straße im Spar ein wenig zu Essen für Abends eingekauft haben.
In Liège war dann nochmal ein Aufenthalt von knapp einer halben Stunde vorgesehen, den wir dazu nutzten uns den Bahnhof von allem möglichen Ecken aus anzusehen ;-)
Jenever
Altes Werbeplakat;
in den Ausstellungsräumen des Museum

Zu den Sehenswürdigkeiten von Hasselt 

Der Bahnhof in Barvaux-sur-Ourthe ist kaum der Rede wert, aber zumindest hat Barvaux einen. Zunächst wollten wir aber nach Durbuy, gleich in der Nachbarschafft von Barvaux. Von eben diesem Bahnhof sollte eigentlich ein Bus fahren - die Infotafel klärte uns dann darüber auf, dass im Juli und August gar keine Busse fahren, abgesehen von den Sonderbussen für den Parc de Topiaires. Diese fahren auch im Juli und August - nur eben nicht Dienstag und Donnerstag! Und es war Dienstag! Auf einer Internetseite konnte ich sowas leider nicht finden (auch nicht in französisch).
Außer uns stand noch ein Paar etwas hilflos herum. Wir wissen nicht wo sie herkamen (vermutlich aus Spanien) aber sie fragten uns ob wir uns ein Taxi teilen wollten.
Das sollte für den ganzen Urlaub die einzige Fahrt mit einem Auto sein! Ich hab keine Ahnung wie teuer Taxis in Deutschland sind - für die knapp 10 km musste jeder von uns (vier) jeweils 3€ bezahlen. In Durbuys Zentrum angekommen verabschiedeten wir uns schließlich von dem nette Paar und liefen die letzten Meter zum Formbaumgarten. Es war ca. 15 Uhr uns Durbuy machte den Anschein eine echte Touristenhochburg zu sein! Das  Dorf (angeblich die kleinste Stadt der Welt) war brechend voll mit Menschen! Vielleicht liegt es ja an diesem Ruf, vielleicht auch daran das Durbuy neben einem Diamantenmuseum (Diamantissimo) , dem Formbaumgarten, dem Schloss und der Marmeldanfabrikation noch ein Outdoorerlebnis-Familienpark, von dem aus man offensichtlich zu Kanufahrten und verschiedenem mehr aufbrechen kann, bietet. Oder auch einfach an den äußerst malerischen Häuschen in äußerst malerischer Lage.
Was es auch sein mag wir waren hauptsächlich des Formbaumgartens wegen in Durbuy. Sicherlich wird es nicht der einzige dieser Art auf der Welt sein, aber ich hatte soetwas in diesem Maße und Ausmaße noch nie gesehen, der Park war sehr groß und der Reiseführer empfohl in ebenfalls. Und das nicht zu Unrecht! Die Bäume sahen klasse aus und die Formen waren anspruchsvoll - zumindest aus unserer Sicht. Oder haben Sie schon einmal Springende Pferde aus Buchsbäumchen gesehen? Wir jedenfalls nicht! Am liebsten hätten wir ja einen kleinen Formbaum zum selbst pflegen mitgenommen, aber ohne Auto erschien uns das recht unpraktisch zu transportieren. Ich will auch nicht zu viel der Figuren verraten, aber ein Besuch kann ich jedem nur ans Herz legen!
Anschließend riefen wir wieder das Taxiunternehmen an - und nach einer Weile kam die gleiche Taxifahrerin wieder. Diesmal gings zum Labyrinth in Barvaux-zur-Ourthe.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Durbuy 

Le Labyrinthe heißt das ganze auf französisch und beschreibt einen rießigen Irrgarten aus Maispflanzen, die jedes Jahr in ein anderes Muster gebracht werden.
2011 hieß das Thema Robin Hood und das Labyrinth war in eine Baumform gebracht. Natürlich kann man sich das ganze vorher von oben anschauen, allerdings ist es so groß, dass man die Form fast nicht erkennt. Im Irrgarten selber befinden sich verschiedene Punkte an denen Animateure die Besucher unterhalten. Verpflegen kann man sich zum entsprechenden Preis auch innerhalb der übermannshohen Pflanzen. Man kann sich sicherlich ewig aufhalten, aber für uns taten es auch zwei Stunden, in denen wir einmal durch das ganze Labyrinth gelaufen sind und anschließend noch das kurz nach dem Eintritt geschossene Foto mitgenommen haben.
Anschließend sind wir zum Bahnhof von Barvaux zurück gelaufen und haben den nächsten Zug nach Liège genommen.
Dort warteten schon Badewanne und Bett unseres Hotelzimmers =)

Zu den Sehenswürdigkeiten von Barvaux-sur-Ourthe

 
                                                                   Von der ältesten bis zur größten Stadt Belgiens                                            
                                                                 Tag 3, Mittwoch, 10. August 2011, Weiterreise nach Brüssel
Am Mittwoch hieß es noch früher aufstehen und Koffer packen, dann frühstücken und auschecken. Kurz vor halb acht sind wir wieder mit dem Zug Richtung Hasselt, den wir aber diesmal schon in Tongeren verlassen haben. Vom Bahnhof, wo wir unsere Koffer verstauten, haben wir uns zunächst auf die Suche nach der Römische Mauer gemacht. Tongeren ist die älteste Stadt Belgiens und an einige historische Sehenswürdigkeiten zu bieten. Kurz bevor wir, nach Stadtplan, an unserem Ziel gewesen sind weist uns ein Schild die Mauer plötzlich in eine andere Richtung aus. Gutgläubig verflogten wir die Spur und liefen einmal um den Block :D Trotzdem bekamen wir sie noch zu sehen. Es gibt sicherlich schönere Beispiele Römischer Architektur, aber immerhin stammt die Mauer aus der Zeit und steht noch halbwegs. Unser weg führte uns dann wieder ein Stück zurück zum Abiorix-Denkmal und der Liebfrauenbasilika. An beidem waren wir schon auf dem Hinweg vorbeigekommen. Leider parkten vor der Statue des Eburonenhäuptings, der einst gegen Caesar kämpfte und viel Ähnlichkeiten mit Asterix hat, beidemale LKWs um Getränke auszuladen =( In der Nähe befindet sich auch die Bi-Millenium-Münze, ein Denkmal zur Errinerung daran, dass Tongeren schon über 2000 Jahre alt ist. Der Basilika wurde selbstredend auch ein Besuch abgestattet. Auch das Rathaus in der Nähe war uns ein Foto wert. Weil wir bis zur Öffnung des Gallo-Römischen-Museums noch Zeit hatten spazierten wir noch eine Runde bis und "durch" den Begijnenhof in Tongeren. Allerdings ist dieser weniger sehenswert als anderen, die wir später besucht haben. Am Moerenpoort vorbei liefen wir schließlich zum europäischen Museum des Jahres 2011. Das Gallo-Romeins-Museum erstreckt sich über drei Etagen, ist sehr modern und auch interaktiv und wir auch Kindern Spaß machen. Unter den Austellungsstücken befinden sich natürlich viele Gebäudestücke aus Römischer Zeit, aber das Museum setzt bereits bei den ersten Siedlern der Region ein.
Nachdem wir am Bahnhof wieder unsere Koffer geschnappt hatten sind wir ein letztes mal nach Liège um dort in den Zug nach Huy umzusteigen. Der Stand nach unserer Ankunft schon abfahrbereit am Gleis gegenüber. Dadurch waren wir ca. eine halbe Stunde früher als geplant in Huy.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Tongeren 

Vom Bahnhof in Huy, wo wir obligatorisch unserer Koffer einschlossen,  bis zu unserem nächsten Ziel, dem Fort Huy, waren  noch einmal 1 km zu laufen. Tatsächlich ist das Fort wegen der Seilbahn, die zu ihr herauf führt mit in unsere Reiseplanung gekommen. Diese startet am gegenüberliegendem Ufer der Maas, welche wir bereits in Lüttich und anschließen noch einmal in Namur sehen sollten. Die Seilbahn hat uns dann einmal ganz nach oben gefahren, d.h. man schwebt zunächst einmal über das Fort hinweg bis zu einem etwas entfernten Berg und muss dort wieder aussteigen. Anschließend mussten wir erst bezahlen. Entweder nur für den Hinweg oder für Hin- und Zurück oder das ganze mit dem Eintritt in die Festung. Wir wussten das vorher nicht und mussten ca. 10 min warten, bis die Gondel sich wieder nach unten bewegte. Glücklicherweise konnten wir dort auf einen der Haltemasten aussteigen. Da wir mit dem Begleiter alleine waren, eine ziemlich extrem wirkende Situation. Etliche Meter über dem Dach des Forts öffnete er die Tür und beugte sich zum Masten, wodurch die gesamte Gondel in Schieflage geriet und er sich ziemlich strecken musste um sie wieder an diesen heranzuziehen, festzumachen und den Übertritt hinzulegen. Durch das herumfahren hatten wir erheblich Zeit eingebüßt! Im Internet stand dazu nichts weiter geschrieben, sodass ich davon ausgegangen war, dass die Seilbahn einen direkt zum Fort bringt. Bedauerlicherweise kann man nur auf dem Rückweg aussteigen.
Vom Dach aus besichtigten wir dann das alte Gebäude. Das Dach ist begrünt und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Mass und die Brücken von Huy und die Unterhalb liegende Kirche Collégiale Notre-Dame. Im Fort gibt es eine Ausstellung zum Widerstand während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg zu besichtigen, da die Festung zu dieser Zeit als Gestapogefängnis benutzt wurde. Ursprünglich war das Fort ein größeres Schloss.
Über steile Wege und Serpentinen liefen wir wieder zum Fluss runter und anschließend zum Bahnhof um den nächsten Zug nach Namur zu nehmen.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Huy 

Namur, die Hauptstadt der Wallonie, liegt an der Mündung der Sambre in die Maas und wird von der dazwischenliegenden Zitadelle gekrönt. Der Bahnhof, der uns wieder als Kofferaufbewahrungsort diente, ist innen geräumig und modern, außen hübsch restauriert.
Einmal durch die sehr lebendige und bevölkerte Innenstadt liefen wir bis zur besagten Zitadelle. Dort wollten wir selbst auf traditionelle Weise Münzen prägen - zumindest versprach das der Reiseführer. Allerdings war das Haus in dem das Prägen stattfinden sollte verschlossen und laut Zettel nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Schade! Die Festung an sich hat gigantische Ausmaße und man kann sie auf verschiedenen Rundwegen, die bis zu mehreren Stunden in Anspruch nehmen, selbst erkunden oder nimmt an eben einer dieser Führungen teil. Das riesige Areal beherbergt unter anderem auch eine Parfümerie, die wir aber nicht besichtigen wollten. Trotz der Enttäuschung war der Spaziergang um die Festung herum sehr schön und bietet reizende Ausblicke über die Stadt. Mit kleinem Zwischenstopp am Einkaufsladen MATCH sind wir wieder zum Bahnhof zurück. Namur sollte nicht die letzte Station des Tages sein: Mit Umstieg in Ottignies war Leuven unser nächstes Reiseziel

Zu den Sehenswürdigkeiten von Namur 

Auch in Leuven hieß es für uns, nach dem wir wieder die Koffer verstaut hatten, eine viertel Stunde bis zum Stadtzentrum laufen. Dafür wurden wir aber auch mit einem fabelhaften Anblick des Stadhuis in Leuven (dem Rathaus) belohnt! Das ganze Haus gleicht eher einem Kunstobjekt als einem Verwaltungsgebäude: kein Zentimeter der Außenwand wurde ausgelassen um Verzierungen aller Art daran zur vollkommenen Schönheit auszufertigen. Jedes andere Rathaus Belgiens und - ohne tatsächlich jedes andere zu kennen oder gesehen zu haben - wahrscheinlich auch der ganzen Welt verblasst dagegen. Die schiere Anzahl und die Ausgestalltung der Details ist umwerfend und lassen das doch große Gebäude recht filigran wirken. Ein Besuch von Leuven wird allein schon durch dieses Gebäude gerechtfertigt und begründet. Tatsächlich befindet sich am Platz noch ein weiteres ähnlich stark verziertes Haus: das sogenannte Tafelrond. Und auch die restlichen Anreiner lassen auf großen Reichtum der damaligen Besitzer schließen.
Gegenüber dem Rathaus befindet sich die St.-Pieterskerk, die sich in diesem Umfeld recht bescheiden ausnimmt, aber durchaus einen genaueren Blick wert ist. Auf einem kleinem Turm nahe der Uhr steht ein kleines goldenes Männchen mit einer Art Hammer in der Hand, bereit die ihm gegenüberliegende Glocke zu schlagen.
Auf unserem Rückweg entdeckten wir zu unserer Rechten noch einen sehr schönen Turm, der, wie sich später herausstellte, zur Universitätsbibliothek von Leuven gehört. Wahrlich ist Leuven (zu deutsch Löwen) eine bekannte Studentenstadt und unter anderem auch ein Schauplatz des Sprachenstreits zwischen flämischen und französischsprachigen Belgiern gewesen. Daraufhin wurde die Universität 1962 schließlich in einen flämischen Teil in Leuven und einen französischen in der deshalb neu gegründeten Stadt Louvain-la-Neuve, was so viel wie Neu-Löwen bedeutet, aufgeteilt. (Quelle DuMont Belgien)

Zu den Sehenswürdigkeiten von Leuven

Die letzte Zugfahrt an diesem Tag nach Brüssel war auch die kürzeste. Dort sind wir am Nordbahnhof ausgestiegen und auf dem kürzesten Weg zu unserem Hotel. Auf normalen Stadtplänen und auf den meisten Karten im Internet kann man leider eins nicht sehen: nämlich die Steigung der Straßen. Über die unmöglichsten Straßen, gepflasterten Fußgängerwege, an Baustellen vorbei und mit den Koffern hinterdrein sollte es nur noch bergauf gehen. Der erste Eindruck von Brüssel wurde nicht gerade dadurch verbessert, dass das Rotlicht-Viertel direkt an den Nordbahnhof angrenzt. Außerdem schien den nächsten morgen die Müllabfuhr zu kommen und entsprechend sah es auf den Straßen aus. An einem Laden hat uns dann ein Grillhähnchen angelacht, welches wir dann mit in unser Hotel genommen haben.
Am Hotel Prestige Brüssel angekommen waren wir entsprechend fertig und entschieden heute keinen Fuß mehr vor die Hoteltür zu setzen :D Geplant war eigentlich noch ein kleiner Spaziergang durch das Europaviertel und wir hatten bis dahin unterwegs auch noch Zeit eingespart, aber die Beine wollten eben nicht mehr!
Eine ausführlich Beschreibung und Bewertung unserer Unterkünfte finden Sie unter der Rubrik Genächtigt.
Oder Direkt zu unserer Bewertung von Hotel Prestige Brüssel

 
                                          Europaviertel, Atomium, Comicmuseum, Grand Place - 24 Stunden Brüssel!                            
                                                                                     Tag 4, Donnerstag, 11. August 2011
Der heutige Tag war einzig und allein für Brüssel gedacht! Da wir es am Vortag nicht mehr ins Europaviertel geschafft hatten sind wir entsprechend zum frühestmöglichen Zeitpunkt frühstücken gegangen um uns dann auf den Weg machen zu können. Tatsache war der Frühstücksraum da schon überfüllt mit einer chinesischen oder japanischen Reisegruppe, aber wir sind nicht verhungert und auch noch rechtzeitig los gekommen. Bis zur nächsten Metro-Station Botanique mussten wir noch ein paar Minuten laufen und wurden dann prompt in unserem Unternehmungswillen gebremst: Die Ticketautomaten nehmen nur Kleingeld und Kreditkarten (vermuten wir zumindest auch wenn wir keine uns bekannten Namen darunter finden konnten). Wir wollten aber eigentlich zwei 3-Tages-Karten für uns, deren Preis (ca. 20€ zusammen) wir mit Geldstücken nicht mehr zusammenbekommen haben. Eine einfache Fahrt musste uns vorerst reichen.
An der Station Schuman kaum ausgestiegen, erschlug uns sogleich das Berlaymont, der Sitz der Europäischen Kommission.  Am Europäischen Rat vorbei liefen wir direkt auf den Round Point Schuman zu. Der Kreisverkehr an sich war meiner Meinung nach nichts außergewöhnliches, aber man hat einen schönen Blick auf den Triumphbogen, der den Anschein erweckt eine kleine Kopie des Brandenburger Tors zu sein, obwohl vom Namen her eher an ein französisches Pentant zu erinnernd.
Zweimal sind wir dann rechts abgebogen um einmal durch die Idylle des Park Leopold zu laufen und uns anschließend von der schillernden Fassade des Europäischen Parlamentes blenden zu lassen. Im Gegensatz zum Europäischen Rat und zur europäischen Kommission ein wirklich augenschmeichelndes Gebäude, finden wir zumindest. Über große Straßen und ein paar Irrwege fanden wir schließlich zum Square Ambiorix, dem Platz der nach dem Helden Tongeren benannt ist. Ein schönes grünes Fleckchen in Brüssel mit einigen Denkmälern und Jugenstilhäusern drum herum. Leider konnten wir das Hotel Etvelde (ein Gebäude von Victor Horta) nicht eindeutig in der zum Platz führenden Straße finden. In einem angrenzendem Geschäft war es uns dafür vergönnt einen 20€ -Schein in Stücke wechseln zu können, damit wir uns bei der nächsten Fahrt mit der Metro eine 3-Tages-Karte kaufen können.
Von dort aus zog es uns wieder zurück zum Berlaymont-Gebäude und zu der Metro-Station, von wo aus wir dann nach Heysel gefahren sind. Keine 200 Meter entfernt steht nämlich das Atomium und auf Anraten unseres Reiseführers wollten wir genau um 10 Uhr, wenn es seine Pforten für Besucher öffnet, vor Ort sein. Trotz unserer Pünktlichkeit waren wir bei weitem nicht die ersten und mussten deswegen, und weil man nur zwei (2!) Ticketschalter dort hat, ca. eine viertel Stunde warten bis wir unsere Tickets in der Hand hielten. Zunächst wird man dann mit einem Fahrstuhl in die oberste Kugel gefahren. Dort genießt man einen wunderbaren Blick über Brüssel, sofern gutes Wetter ist. Es war uns sogar möglich in Mechelen den St.-Romoutsturm zu sehen. Ansonsten kann man von oben einen Blick auf das Mini-Europa erhaschen, das Stadion in Augenschein nehmen oder die Basilique du Sacre Coeur mit der Kammera heranzoomen. Wer so etwas gerne als Mitbringsel mitnimmt (wie wir eigentlich auch) sollte ein 1€-Stück und ein 5 Cent-Stück bereithalten um letzteres mit dem Atomium daraufgepresst wieder zu bekommen. Leider hatten wir kein 1€-Stück und auch im Restaurant ein Level darüber wollte oder konnte man uns unser 2€-Stück nicht wechseln =( Es ist übrigens das preiswerteste Souvenir im ganzen Atomium und nur auf dieser Etage zu bekommen. Wie lange man oben den Ausblick genießt, bevor es wieder mit dem Fahrstuhl bis ganz nach unten geht, ist einem selbst überlassen. Über Rolltreppen gelangt man dann jeweils wieder ein Stück weiter nach oben. Von den neun Kugel sind jedoch nur vier tatsächlich öffentlich zugänglich. In diesen befinden sich je auf zwei Leveln Ausstellungen zu Expo 1958 und Wechsel-Ausstellungen  zu verschiedenen Themen.
Nach ausführlicher Besichtigung liefen wir auf der anderen Seite des Atomiums zur nächstegelegenen Straßenbahnstation. Von dort aus führen wir einmal quer durch den nordöstlichen Teil der Stadt bis zur Basilique du Sacre Coeur, der fünftgrößten Kirche der Welt. Unser pirmäres Ziel war aber das Aquarium, das sich ganz in der Nähe befindet. Trotz kostenlosem Audio-guide waren wir davon ziemlich enttäuscht. Für den Eintrittspreis von happigen acht Euro bekam man eben ausschließlich kleine Fische in kleinen Becken zu sehen. Löblich mag sein, dass vor allen Aquarien eine gelbe Linie ist, damit man nicht zu nah heran tritt, aber verbessert hat das unseren Eindruck dennoch nicht und in anderen Aquarien hatten wir so etwas noch nicht gesehen. Zur großen Enttäuschung meiner Freundin gab es im ganzen Aquarium auch nicht ein einziges Seepferdchen! Da wir die knapp 50 Becken deshalb ungeplant schnell durchgegangen waren hatten wir noch Zeit vor dem nächsten "Programmpunkt" und statteten der Basilique einen Besuch ab. Obwohl die Kathedrale für ein Gotteshaus in Europa noch relativ jung ist wirkt sie keineswegs weniger heilig oder monumental. Für 4€ konnten wir mit dem Fahrstuhl auf das Dach der Kirche fahren und von dort einen beeindruckenden Blick über Brüssel genießen. Auch das, durch die Entfernung doch schon um einiges geschrumpfte, Atomium schimmerte uns entgegen.
Mit Straßenbahn und Metro fuhren wir anschließend ins Stadtzentrum und stiegen bei der Bourse aus - der Brüssler Börse. Ein schönes altes Gebäude, das mehr einem Theater gleicht. Zu Fuß erreichten wir dann relativ schnell das Museé du Cacao et du Chocolat. Ohne wirklich anzustehen erhielten wir unsere Eintrittskarten und hatten, bevor die Vorführung los ging, noch Zeit uns die Ausstellung zur Schokolade, ihrer Herkunft, Geschichte und Verarbeitung in den oberen beiden Etagen anzusehen. Hier findet man auch kleine Schokoladenplättchen zum probieren, die man dann am Eingang auch kaufen kann. Die Vorführung findet alle 20 Minuten in einem separaten Raum statt, in dem die Luft leider extrem steht. Zeitiges kommen sichert hier nicht unbedingt die besten Plätze! Die Vorführung findet in einem separaten Raum statt, davor ist ein Bereich zum Warten mit einigen Bänken. Wir haben den Fehler gemacht uns hinzusetzen und als dann alle zur Vorführung rein gelassen wurden standen wir natürlich ganz hinten! Das ist ziemlich blöd, vor allem weil die meisten der Leute vor uns eben erst an der Kasse bezahlt hatten! Glücklicherweise konnten wir uns nach der Präsentation noch etwas umsehen.
Unser nächstes Ziel war nicht sehr weit: Der Grand Place ist nur wenige Meter vom Schokoladenmuseum entfernt. Dort besuchten wir zunächst das Stadtmuseum, das sich direkt gegenüber dem Rathaus befindet. Eigentlich wollten wir dort nur die Garderobe des Manneken Pis sehen und so sind wir durch die anderen Ausstellungsräume nur durchgehuscht. Tatsächlich sind zwar sehr viele aber bei weitem nicht alle ehemaligen Kostüme ausgestellt. Das jeweils letzte begrüßt den Besucher bereits am Eingang zum Bereich, wo sich die anderen befinden. Wer interessiert ist, der kann sich an einem von zwei Infocomputern alle Kostüme ansehen und nach Herkunftsland, Alter oder Themengebiet sortieren.
Wieder auf dem Grand Place gönnten wir uns eine Pause auf dem Bürgersteig, da der Platz leider keine Sitzgelegenheiten bietet, und bewunderten die Gebäude ringsherum. Den Blumenteppich, den man im Sommer auf dem Platz sehen kann, gibt es nur alle zwei Jahre und wir haben leider das Jahr dazwischen erwischt =( Weil wir schon einmal vor Ort waren sind wir direkt ins Neuhaus-Geschäft und haben uns mit wahrlich teurer Schokolade eingedeckt. Wer auf Schnäppchen aus ist der sollte wohl eher nicht am Grand Place einkaufen und vielleicht auch nicht bei Neuhaus. Beim Erfinder der Praline scheint es noch etwas mehr zu kosten als bei den anderen Traditionschocolatiers.
Auf dem Weg zum Manneken Pis sind wir dann in Souvenirläden und bei Dandoy, dem Erfinder des Spekulatius, auch den Rest unseres Geldes los geworden :D
Trotz seiner geringen Größe, kann man den kleinen Buben gar nicht verfehlen! Um ihn herum befand sich eine Menschentraube, als hätte jemand etwas zu verschenken! Und wahrlich ist es eines der wenigen Sehenswürdigkeiten, die kostenlos sind ^^ In der Nähe kann man an einer Hauswand übrigens Tim und Struppi sehen.
Die sollten uns im Centre Belge de la Bande Desinée noch einmal begegnen. Der Weg dort hin führte uns direkt durch die Galerie Saint Hubert. Die älteste Einkaufsgalerie der Welt beherbergt auch den originalen Nauhaus-laden und sieht natürlich echt toll aus! In der Hälfte wird sie von der Rue des Bouchers - der Fressgasse Brüssels - gekreuzt.
Das Comicmuseum ist einfach toll! Auf mehreren Etagen verteilen sich Ausstellungsstücke, die von original Zeichnungen der Künstler bis hin zu alten Comicheften und Skulpturen der Comichelden reichen. Als Belgier oder echter Comicliebhaber kennt und erkennt man sicherlich alle Comicfiguren, aber auch wir kannten schließlich "Die Schlümpfe", "Lucky Luke", "Tim und Struppi" oder "Marsupilami". In einem Bereich bekommt man gezeigt, wie ein Comic entsteht und selbst ein kleinen Kinoraum, in dem ständig Comicfilme laufen, bietet das Museum an. Vom bisherigen Tag schon ziemlich erschöpft mussten wir uns zwischendurch immer wieder hinsetzen, aber glücklicherweise gab es genügend Sitzgelegenheiten. Das Museumsgebäude wurde im Jugendstil errichtet und ist so selbst schon eine Sehenswürdigkeit. Im Erdgeschoss gibt es ein Café und ein Comicladen. Dort soll es sogar deutsche Comichefte geben - wir haben aber keine gefunden und dafür ein französisches mitgenommen.
Auf dem Rückweg zum Grand Place (weil wir doch noch das ein oder andere Mitbringsel kaufen wollten) sind wir zufälligerweise an der wirklich hübschen Cathédrale St.-Michel vorbeigekommen. Eigentlich war geplant diese früh zu besichtigen, da wir aber den Rundgang durchs Europaviertel vom Abend vorher auf diesen früh geschoben haben war das nicht möglich.
Nach all der Anstrengung und mit vielen Tüten bepackt haben wir uns dann in den Fressgassen auf die Suche nach einem Restaurant begeben. Tatsächlich lauern hier viele Touristenfallen: Die Restaurants zu beiden Seiten der Gasse sind oft Italiener oder Chinesen oder anderes - aber seltenst belgisch. Schließlich sind wir auch bei einem italienisch angehauchten Restaurant gelandet, aber es hat uns so gut gefallen, dass ich es hier trotzdem empfehlen möchte! Das "La Corte Gastronomica" befindet sich zwar nicht mehr in der Rue de Bouchers aber in deren Verlängerung und schließlich ist das gesamte Gebiet voller Gaststätten.
Nachdem wir uns den Bauch voll geschlagen hatten fuhren wir von der nächsten Metrostation wieder Richtung Hotel um die ganzen Souvenirs abzuladen und uns etwas auszuruhen, denn die letzte Attraktion des Tages stand uns noch bevor =)
Nach Einbruch der Dunkelheit sind wir wieder in die Metro gestiegen und am Parc wieder ausgestiegen, um den Parc de Bruxelles, den Palais de la Nation und den Palais Royal zu bewundern. Die beiden Gebäude sind sehr schön beleuchtet, nur der Park war uns nicht ganz geheuer im Dunkeln - und bei Regen! Über den ebenso prachtvoll beleuchteten Kunstberg mit schönem Ausblick auf den angestrahlten Belfried des Rathauses von Brüssel leifen wir ein letztes mal an diesem Tag zum Grand Place. Dort wollten wir uns die Music and Light Show ansehen, bei der jeden Abend das Rathaus pasend zur gespielten Musik in verschiedene Farben getaucht wird. Wir waren aber ein bisschen zeitig (die Shoe begann erst 22:30 Uhr ) und so holten wir uns noch am Gaufre de Bruxelles am Grasmarkt eine leckere Brüsseler Waffel mit Erdbeeren, Eis, Sahne und Schokosoße! Sehr lecker!!! Die Music and Light Show war grandios - trotz das es ein wenig geregnet hat.
Unseren Schlaf hatten wir nach diesem wundervollen aber anstrengenden Tag wirklich verdient!

Zu den Sehenswürdigkeiten von Brüssel

                                                                                                        Zwei Highlights und eine Enttäuschung
                                                                                                                         Tag 5, Freitag, 12. August 2011
Freitag früh sind wir direkt zum Nordbahnhof gelaufen und von dort aus mit dem Zug weit in den Süden Belgiens nach Tournai gefahren. In der zweitältesten Stadt des Landes wollten wir uns die UNESCO-Welterbe Kathedrale Notre-Dame mit ihren fünf Türmen ansehen, aber zuvor überraschte Tournai uns mit etwas wesentlich kleinerem: Einer Brücke. Plötzlich senkten ein Stück vor uns Schranken, obwohl wir doch gerade vom Bahnhof gekommen waren! Fuhr hier etwa noch eine Bahnlinie mitten durch die Stadt? Nein! An den Schranken angekommen konnten wir den wahren Grund erkennen. Eine Brücke hatte sich waagerecht in die Höhe begeben um Schiffen auf dem Kanal, der durch die Stadt geht, die Durchfahrt zu ermöglichen. Da wir so und so ezitig dran waren beobachteten wir das Spektakul bis sich die Brücke wieder senkte und wieder von Fußgängern und Autos überquert werden konnte. Natürlcih muss während des Prozederes niemand stehen bleiben. Die benachbarten Brücken sind allesamt höher und für Fußgänger gibt es direkt nebenan eine höhere Brücke.
Schließlich an der Kathedrale Notre-Dame angekommen mussten wir leider feststellen, dass sie renoviert wurde und zwar auch drinnen. Trotz der Bauarbeiten wirkte die Kathedrale immer noch sehr schön und monumental, aber die Renovierung war sichtlich nötig.
Der nur wenige Schritte entfernte Belfried beeindruckte dafür umso mehr! Als einer der wenigen freistehenden Belfriede in Belgien und subjektiv als einer der schönsten stellte er natürlich einen Höhepunkt des Tages und unserer Reise dar.


Die besuchten Sehenswürdigkeiten

(weitere finden sie auf den Seiten Sehenswürdigkeiten und Unsere Tipps)
 Zurück nach Spa
Sehenswürdigkeiten in Spa
http://www.spa-info.be/tourisme/spa&region/attractions/attractions.php - nur in französisch oder niederländisch

Bahnhof Spa-Géronstère
Anreise ohne Auto: Zug Linie 37 & 44 von Liège-Guillemins über Pepinster/Verviers nach Spa-Géronstère

Waschmuseum
Adresse: Rue de la Géronstère, 10
Anreise ohne Auto: Zug Linie 37 & 44 von Liège-Guillemins über Pepinster/Verviers nach Spa-Géronstère; ca. 2 min laufen
Öffnungszeiten: Oster- & Sommerferien tgl. 14 - 18 Uhr, April - Mai & September & Oktober Sa & So 14 -18 Uhr, ganze Jahr So 14 - 18 Uhr
Eintritt: 2€, bis 12 Jahre 1€
Kontakt: Tél.087/77.14.18 - 087.77.34.64 - paul.jehin@skynet.be

Casino
Adresse: Rue Royale, 4
Anreise ohne Auto: Zug Linie 37 & 44 von Liège-Guillemins über Pepinster/Verviers nach Spa-Géronstère; ca. 5 min laufen
Öffnungszeiten: tgl. ab 7 Uhr
http://www.casinodespa.be/site_de/news.html

Bains de Spa und Parc de Sept Heures
Adresse: Place Royale, 2
Anreise ohne Auto: Zug Linie 37 & 44 von Liège-Guillemins über Pepinster/Verviers nach Spa-Géronstère; ca. 5 min laufen

Pouhon Pierre le Grand
Adresse: Rue du Marché
Anreise ohne Auto: Zug Linie 37 & 44 von Liège-Guillemins über Pepinster/Verviers nach Spa-Géronstère; ca. 5 min laufen
Öffnungszeiten: April - Oktober tgl. 10 - 12 & 13:30 - 17 Uhr; November - März  Wochentags 13:30 - 17 Uhr, Wochenende & Feiertage 10 - 12 & 13:30 - 17 Uhr
Eintritt: frei
Anmerkung: Hier kann man einen Becher voll Quellwasser trinken.

L'eglise Saint Remacle
Adresse: Rue Xhrouet, 2
Anreise ohne Auto: Zug Linie 37 & 44 von Liège-Guillemins über Pepinster/Verviers nach Spa-Géronstère; ca. 3 min laufen
Öffnungzeiten: tgl. 8:30 - 18:30 Uhr
http://www.eglisesouvertes.be/church_detail.asp?n=notre-dame-et-saint-remacle&churchID=67
 Zurück nach Liège
Sehenswürdigkeiten in Liège (Lüttich/ Luik)
http://www.liege.be/tourisme-de - teilweise in deutsch
Erreichbarkeit von Liège mit dem Zug: Linie 34 von Hasselt, 36 von Brüssel, 37 von Eupen und Aachen, 40 von Maastrich, 43 von Luxembourg (Stadt) und Jemelle,
125 von Namur

Bahnhof Liège-Guillemins
Adresse: Place des Guillemins, 2
Anreise ohne Auto: Zug von Deutschland (letzte Station Aachen)
http://www.b-europe.com/Reisen/Praktisch/Bahnhofssuche/Li%C3%A8ge-Guillemins

Kathedrale Saint-Paul
Adresse: Place Cathédrale
Anreise ohne Auto: nächster Bahnhof Liège-Jonfosse, 10 min laufen, Bus Linie 1 oder 4 von Liège-Guillemins bis Pont d'Avroy, 3 min laufen
Öffnungszeiten: tgl. 8 - 17 Uhr, Schatzkammer: Di-So 14 - 17 Uhr
Eintritt: frei, Schatzkammer: 5€, Senioren 4€, Gruppen 3€
http://www.tresordeliege.be/newsite/de/informations.html (Zur Schatzkammer)

Palais des Princes-Évêques
Adresse: Place Saint Lambert
Anreise ohne Auto: nächster Bahnhof Liège-Palais, 2 min laufen
Museum: Archéoforum - zur Geschichte Lüttichs

Hôtel de Ville - Rathaus
Adresse: Place du Marché
Anreise ohne Auto: nächster Bahnhof Liège-Palais, 5 min laufen

Montagne de Bueren
Adresse: Montagne de Bueren, Bauernberg
Anreise ohne Auto: nächster Bahnhof Liège-Palais, über die Tue du Palais zur Rie Hors Chateau, dann links
 Zurück nach Hasselt
Sehenswürdigkeiten in Hasselt
http://toerisme.hasselt.be/du/homepage/index.html

Nationaal Jenevermuseum Hasselt
Adresse: Witte Nonnenstraat 19
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège-Guillemins, 35 von Leuven, 15 von Antwerpen, 21 von Landen; vom Bahnhof Hasselt 16 min laufen
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober Di-So 10 - 17 Uhr; 1. November - 31. März Di-Fr 10 - 17 Uhr, Sa & So 13 - 17 Uhr (Einlass jeweils bis 16:30 Uhr)
Eintritt: 4,50€, ab 65 Jahre 3,50€, 12-26 Jahre 1€ (mit Verkostung 2,50€), bis 12 Jahre frei
Anmerkung: Schnapsmuseum, Verkostung ab 18 Jahren
http://www.jenevermuseum.be/index.php
 Zurück nach Durbuy
Sehenswürdigkeiten in Durbuy
http://www.durbuy.be/?lang=de

Parc de Topiaires
Adresse: Rue Haie Himbe, 1 (Google Maps zeigt diese Adresse viel zu weit außerhalb des Ortes an, tatsächlich befindet sich der Park kurz hinter der Brücke links)
Anreise ohne Auto: nächster Bahnhof Barvaux -  Linie 43 von Liège, ca. 10 km, außer Di & Do Shuttelbus für den Park, Taxi-Telefonummer an der Bushaltestelle
Öffnungszeiten: 5. März - 31. Oktober tgl. 10 - 18 Uhr; 1. November - 13. November tgl. 10 - 17 Uhr;
Eintritt: 4,50€, bis 5 Jahre frei, bis 12 Jahre 1€
http://topiairesdurbuy.be/Presentation,1756.html
 Zurück nach Barvaux
Sehenswürdigkeiten in Barvaux-sur-Ourthe
http://durbuy.darut.be/barvaux.php

Le Labyrinthe
Adresse: Grand Rue, 16
Anreise ohne Auto: Zug Linie 43 von Liège nach Barvaux-sur-Ourthe, ca. 15 min laufen
Öffnungszeiten: 2. Juli - 31. August, Sa & So im September, 1. & 2. Oktober 10:30 - 19:30 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr)
Eintritt: 9,50€, Kinder unter 1,50m 7,50€, Kinder unter 3 Jahren frei; erheblich preiswerter mit dem B-Dagtrip (Zug und Eintritt; nur von Juli - Oktober in der Liste)
http://www.lelabyrinthe.be/de/home.html
 Zurück nach Tongeren
Sehenswürdigkeiten in Tongeren
http://www.tongeren.be/Toerisme

Römische Mauer
Adresse: Blizersteenweg zum Luikersteenweg
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 20 min laufen

Ambiorix-Denkmal
Adresse: Grote Markt
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 12 min laufen

Liebfrauenbasilika
Adresse: Grote Markt
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 11 min laufen
Öffnungszeiten: tgl. 9 - 17 Uhr, Schatzkammer 1. April - 30. September Di - So 10 - 12 Uhr & Mo-So 13:30 - 17 Uhr
Eintritt: frei, Schatzkammer 2,50€

Rathaus
Adresse: Grote Markt
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 11 min laufen

Bi-Millenium-Münze
Adresse: Grote Markt
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 12 min laufen

Begijnhof
Adresse: Kastanjewal
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 10 min laufen
Öffnungszeiten (Museum): Di - So 10 - 18 Uhr
Eintritt (Museum): 4€
http://www.begijnhofmuseumtongeren.be/

Moerenpoort
Adresse: Moerenpoort
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 9 min laufen
Öffnungszeiten: Osterferien - 30. September Mi - Sa 13 - 17 Uhr, So 9:30 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr

Gallo-Romeins-Museum
Adresse: Kielenstraat, 15
Anreise ohne Auto: Zug Linie 34 von Liège nach Tongeren, 10 min laufen
Öffnungszeiten: Di - Fr 9 - 17 Uhr, Sa - So & Schulferien(Sommerferien immer Juli & August) 10 - 18 Uhr
Eintritt: 7€, 4 - 26 Jahre 1€, Behinderte & ab 55 Jahren & Gruppen 5€
http://www.gallo-romeinsmuseum.be/index.php
 Zurück nach Huy
Sehenswürdigkeiten in Huy
http://www.huy.be/espace-loisirs/tourisme-evenements

Fort Huy
Adresse: Chaussée Napoléon
Anreise ohne Auto: Zug Linie 125 von Liège oder Namur, 15 min laufen
Öffnungszeiten: 4. April - 30. September Mo - Fr 9 - 12:30 Uhr & 13 - 16:30 Uhr, Sa - So & Feiertags 11 - 18 Uhr, Juli & August tgl. 11 - 19 Uhr
Eintritt: 4€, Kinder & Gruppen 3,50€, bis 6 Jahre frei
Seilbahn:
    Adresse: Av. des Arsins
    Öffnungszeiten: Ostersonntag - Ende September Sa 13 - 18 Uhr, Sonn- & Feiertags 11 - 12:30 Uhr & 13 - 18 Uhr, Juli & August 11 - 12:30 Uhr & 13 - 18:30 Uhr
    Eintritt: Hin- und Zurück 4,50€, Kinder 2,50€, Einfach 3,50€, Kinder 2€
http://www.fortdehuy.be/

Brücken
Adresse: Eisenbahnbrücke Pont Fer (am weitesten flussaufwärts), Pont de l'Europe (am weitesten flussabwäts), Pont Roi Baudouin
Anreise ohne Auto: Zug Linie 125 von Liège oder Namur, 15 min laufen
 Zurück nach Namur
Sehenswürdigkeiten in Namur
http://www.namur.be/tourism7/tourism.htm?lng=en&page=tourism7/tourism.htm

Zitadelle
Adresse: Route Merveilleuse, 64
Anreise ohne Auto: Zug Linie 125 von Liège, Linie 130 von Charleroi, Linie 161 von Brüssel, Linie 162 von Luxembourg (Stadt) je nach Namur, 15 min laufen
Öffnungszeiten: Zitadelle an sich rund um die Uhr; Informationszentrum: 9. April - 30. September tgl. 10 - 17 Uhr, sonst Di - So; verschiedene Führungen beginnen zu
                             festen Zeiten (auf der Homepage unter 'Visits'  zu finden - auf englisch)
Eintritt: Rundgänge sind kostenfrei; Führungen : Citadell-Pass: 9€ (alles folgende); Touristischer Zug 5€ ; Mittelalterliche Führung (La Médiévale) 5€ ; Unterirdisches
                             Netz (Le réseau de souterrains) 5€; außerdem gibt es noch eine Parfümerie, Gärten und eine Ausstellung zu besichtigen
http://www.citadelle.namur.be/

Cathedrale Saint Aubain
Adresse: Place Saint Aubain
Anreise ohne Auto: Zug Linie 125 von Liège, Linie 130 von Charleroi, Linie 161 von Brüssel, Linie 162 von Luxembourg (Stadt) je nach Namur, 10 min laufen
http://www.cana.be/

Belfried
Adresse: Square de l'Europe Unie
Anreise ohne Auto: Zug Linie 125 von Liège, Linie 130 von Charleroi, Linie 161 von Brüssel, Linie 162 von Luxembourg (Stadt) je nach Namur, 10 min laufen
 Zurück nach Leuven
Sehenswürdigkeiten in Leuven
http://www.leuven.be/de/tourismus/index.jsp

Stadhuis
Adresse: Grote Markt, 9
Anreise ohne Auto: Linie 35 von Hasselt, Linie 36 von Brüssel o. Liège-Guillemins, Linie 36c von Brüssel, Linie 53a von Mechelen, Linie von Ottignies; 15 min laufen
Öffnungszeiten: 1. April - 30. September Mo - Fr 11 und 15 Uhr, Sa, Sonn- & Feiertag 15 Uhr; sonst (außer 25.12 und 1.1.) tgl. 15 Uhr
Eintritt: 2€
Anmerkung: Das Betrachten des Rathauses von außen ist natürlich kostenfrei und höchstwahrscheinlich lohnenswerter als die Führung im inneren
http://www.leuven.be/de/tourismus/sehenswurdigkeiten/rathaus/index.jsp

Collegiale Sint-Pieterskerk mit Belfried
Adresse: Grote Markt
Anreise ohne Auto: Linie 35 von Hasselt, Linie 36 von Brüssel o. Liège-Guillemins, Linie 36c von Brüssel, Linie 53a von Mechelen, Linie von Ottignies; 15 min laufen
Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 17 Uhr, Sa 10 - 16:30 Uhr, Sonn- & Feiertags 14 - 17 Uhr, vom 15. März - 15. Oktober auch Montags 10 -17 Uhr
Eintritt: 5€
http://www.leuven.be/de/tourismus/sehenswurdigkeiten/kirchen/peterskirche/index.jsp

Grote Markt mit Tafelrond
Anreise ohne Auto: Linie 35 von Hasselt, Linie 36 von Brüssel o. Liège-Guillemins, Linie 36c von Brüssel, Linie 53a von Mechelen, Linie von Ottignies; 15 min laufen
http://www.leuven.be/de/tourismus/sehenswurdigkeiten/tafelrund/

Universitätsbibliothek
Adresse: Monseigneur Ladeuzeplein, 21
Anreise ohne Auto: Linie 35 von Hasselt, Linie 36 von Brüssel o. Liège-Guillemins, Linie 36c von Brüssel, Linie 53a von Mechelen, Linie von Ottignies; 10 min laufen
http://www.leuven.be/de/tourismus/sehenswurdigkeiten/universitat/universitatsbibliothek/index.jsp
 Zurück nach Brüssel
Sehenswürdigkeiten in Brüssel
http://www.brucity.be/ - offizielle Seite
http://www.bruessel-gui.de/ - ausführlichste und hilfreichste Touristikseite

Berlaymont
Adresse: Rue de la Loi, 200
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Schuman
Anmerkung: EU-Kommissions-Residenz

Europäischer Rat
Adresse: Rue de la Loi, 175
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Schuman

Round Point Schuman
Adresse: Round Point Schuman
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Schuman

Triumphogen
Adresse: Parc Cimquantenaire
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Merode
Öffnungszeiten: (Militärmuseum) Di - So 9 - 12 Uhr & 13 - 16:45 Uhr
Eintritt: (Militärmuseum) frei

Park Leopold
Adresse: Rue Vautier
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Schuman

Europäisches Parlament
Adresse: Rue Wiertz, 43
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Schuman
Öffnungszeiten: Mo - Do 10 Uhr & 15 Uhr, Fr 10 Uhr - Multimedia-Führung

Square Ambiorix
Adresse: Square Ambiorix
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Schuman

Atomium
Adresse: Bd. du Centenaire
Anreise ohne Auto: Tram 19 / 94 oder Metro 6  Heysel
Öffnungszeiten: tgl. 10 - 18 Uhr (Einlass bis 17:30 Uhr)
Eintritt: 11€, Kinder unter 6 Jahre & Behinderte frei, 6 - 11jährige 6€, 12 - 18jährige sowie Stundenten und Senioren ab 65 Jahren 8€
Anmerkung: Audioguide: 2€
http://atomium.be/?lang=de

Aquarium Brüssel
Adresse: Avenue E. Bossaert, 27
Anreise ohne Auto: Tram 19 Bossaert-Basilique (Anschluss ab Metrostation Simonis)
Öffnungszeiten: Sa & So 10 - 18 Uhr, Juli & August Di - Fr 10 - 18 Uhr, September - Juni Di - Fr 12 - 18 Uhr  (Einlass je bis 17 Uhr)
Eintritt: 8€, Senioren 6€, Kinder bis 15 Jahre 5€, Kinder unter 1m frei
Anmerkung: Würden wir persönlich nicht empfehlen
http://www.aquariologie.be/Index_En.html

Basilique du Sacre Coeur
Adresse: Basiliekvoorplein, 1
Anreise ohne Auto: Tram 19 Bossaert-Basilique (Anschluss ab Metrostation Simonis)
Öffnungszeiten: Panorama: Sommer 9 - 17 Uhr, Winter 9 - 16 Uhr (Einlass bis 16:30 Uhr bzw. 15:30 Uhr)
Eintritt: Kirche frei, Panorama 4€
http://www.basilicakoekelberg.be/documents/home.xml?lang=de

Bourse
Adresse: Rue H. Maus, 2
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse

Museé du Cacao et du Chocolat
Adresse: Rue de la Tête d'Or, 9-11
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 16:30 Uhr
Eintritt: 5,50€, Senioren und Studenten 4,50€, Kinder unter 12 frei
Vorführungen: alle 20 Minuten
http://www.mucc.be/EN/index_en.htm

Grand Place
Adresse: Grand Place
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse

Maison du Roi
Adresse: Grand Place
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse
Öffnungszeiten: Di - So 10  - 17 Uhr, Do bis 20 Uhr (Einlass bis 15 Minuten vor Schließung)
Eintritt: 4€, Senioren und Studenten 3€, Kinder 2€, am Wochenende für alle bis 18 Jahre frei
http://www.brussels.be/artdet.cfm/4202

Stadhuis mit Belfried
Adresse: Grand Place
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse
Öffnungszeiten: Mi 15 Uhr in Englisch, So 10 Uhr & 14 Uhr in Englisch (spätestens 15 Minuten vorher anmelden)
Eintritt: 5€, Senioren, Studenten und Knder bis 12 Jahre 3€, Kinder bis 6 Jahre frei
http://www.brussels.be/artdet.cfm?id=4440&

Menneken Pis
Adresse: An der Kreuzung von Rue de l’Etuve & Ru du Chêne
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse

Galerie Saint Hubert
Adresse: Galerie de La Reine & Galerie du Roi
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse
http://www.galeries-saint-hubert.com/

Centre Belge de la Bande Desinée
Adresse: Zandstraat, 20 (Rue des Sables 20)
Anreise ohne Auto: Metro 2 / 6  Botanique
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 18 Uhr
Eintritt: 8€, bis 18 Jahre 6€, bis 12 Jahre 3€
http://www.cbbd.be/de/home

Cathédral St.-Michel
Adresse: Parvis sainte-Gudule
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Gare Centrale
Öffnungszeiten: Mo - Fr 7 - 18 Uhr, Sa 8:30 - 15:30 Uhr, So 8:30 - 14 Uhr
Eintritt: Katehdrale frei, Kirchenschatz 1€
http://www.cathedralestmichel.be/autrelang/de.php?lang=eng

Rue des Bouchers
Adresse: Rue des Bouchers
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse

Palais de la Nation
Adresse: Rue de la Loi, 26
Anreise ohne Auto: Metro 1, 2, 5, 6 Art Loi oder Metro 1 / 5 Parc
Öffnungszeiten: Mo - Sa 10 - 15 Uhr (während der Sitzungen)
Eintritt: frei

Parc de Bruxelles
Adresse: Parc de Bruxelles
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Parc

Palais Royal
Adresse: Palce de Palais, 1-2
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Parc oder Metro 2 / 6 Trône
Öffnungszeiten: nur im Sommer Di - So 10:30 - 16-30 Uhr
Eintritt: frei
Anmerkung: Belvue-Museum und Coudenberg-Museum befinden sich direkt am Palais
http://www.monarchie.be/de

Kunstberg
Adresse:Place Royal
Anreise ohne Auto: Metro 1 / 5 Gare Centrale

Music and Light Show
Adresse: Grand Place
Anreise ohne Auto: Metro 3 / 4 Bourse
Zeiten: zweimal täglich, dämmerungsabhängig zwischen 21:30 Uhr und 23:15 Uhr, im August 22:30 Uhr und 23:00 Uhr,  je 15 Minuten




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